feng shui funktioniert - wasserfall

Denn es ist naturwissenschaftlich begründet.

Ja, es ist tatsächlich so: Feng Shui ist nicht – wie einige vielleicht noch annehmen mögen – irgendein undurchschaubares, esoterisches Konstrukt, das keinerlei Wirkung und Nutzen hat, es sei denn, man bildet es sich ein und glaubt ganz fest daran.

Feng Shui funktioniert. Und dass es funktioniert, lässt sich unschwer naturwissenschaftlich erklären:

Es gibt keine Materie – Materie ist eine Illusion

Was ist es, was die Welt im Innersten zusammenhält? Was ist Materie?

Wohl die meisten von uns erinnern sich noch daran, im Physik-Unterricht in der Schule hierzu das Teilchenmodel kennengelernt zu haben. Ohne zu weit ausholen zu wollen: Das Teilchenmodell ist die einfachste Modellvorstellung zum Aufbau von Materie und beruht auf der Grundannahme, dass Materie auf der molekularen Ebene aus vielen einzelnen, ihrerseits nicht teilbaren Teilchen besteht, die sich bewegen, einander anziehen und sich voneinander abstoßen. Ganz vereinfacht gesagt: Da ist etwas Festes (massebehaftete Materie) und ein Feld (masselos). Das Feste ist hierbei vom Feld getrennt und jedes Feste ist von dem jeweils anderen Festen getrennt, alles ist von allem abgrenzbar.

Doch schon lange ist diese Annahme von Teilchen und Feld, die getrennt voneinander sind, überholt.

In der modernen Physik der Gegenwart ist es insbesondere durch die Relativitätstheorie Einsteins und die Forschungserkenntnisse der Quantenphysik/Quantenmechanik ausgestanden und belegt, dass das Feste und das Feld äquivalent sind, es also gilt: Materie = Energie! Alle Materie ist Energie! Das Feste ist eine Illusion, es erscheint uns nur so. Physikalisch ist es jedoch verdichtete Energie.

So ist auch unser Haus, unsere Wohnung Energie, unsere Einrichtungsgegenstände, unsere Gestaltungs- und Dekorationsgegenstände, alles ist Energie. Und natürlich sind wir Menschen Energie – Energie, die in das gesamte, allumfassende Energie-System integriert ist.

Alles ist eins – alles ist mit allem verbunden

Was wir also als physische Realität sehen, hat eine tiefere Realität: Es gibt ein Quantenfeld, das alles mit allem verbindet, in dem alles mit allem interagiert, ja kommuniziert. Mit welchen fachspezifischen oder -unspezifischen Begriffen dieses Quantenfeld auch immer belegt wird – Urgrund, das Feld, Quantenhologramm, die Quelle, Nullpunktfeld, göttliche Matrix, Akashafeld, Gedächtnis des Universums usw. – gemeint ist stets das, das alles immer und überall wie ein unsichtbares Netz vereint, interagierende Wellenmuster, die Informationen speichern und weitertragen, ein System der Verbundenheit, Information und Kommunikation. In diesem System ist jeder und alles ununterbrochen Sender und Empfänger, ständig kommunizierend. Natürlich sind auch wir Menschen hierin ununterbrochen Sender und Empfänger, ständig kommunizierend.

Etwas Weiteres kommt nun hinzu: Die ausgesendeten Energien suchen sich auf ihrem Weg stets eine gleich schwingende, eine in Resonanz stehende Energie. Es ist dies das physikalische Gesetz der Resonanz: Gleiches schwingt mit Gleichem. Das Gesetz der Resonanz sagt immer Ja: Es ist nicht möglich, sich einem Schwingungsfeld zu verweigern, Schwingung erzeugt Gleichschwingung.

Energiefelder sind also ansteckend: Was bedeutet das für die Wechselwirkung Mensch-Raum?

Umgeben wir uns nun mit uns nicht willkommenen Schwingungsfeldern, können wir uns immer und immer wieder bemühen, uns willkommenen Schwingungsfelder entstehen zu lassen. Es wird uns nicht gelingen. Unser Um-Feld wird uns stets energetisch dorthin zurückziehen, wo wir nicht sein wollen.

Hierzu ein Beispiel: Wenn wir, um zur Ruhe zu kommen, einen Ort der Stille aufsuchen, verhalten wir uns anders, lassen uns sofort auf die ruhige Schwingung des Ortes ein, fangen sie auf, werden ruhiger. Die innere Ruhe hält oft noch dann an, wenn wir den Ort wieder verlassen und uns unserem Alltag zuwenden. Wollen wir jedoch in einem gut besuchten, belebten Straßencafé zur Ruhe kommen, das vielleicht auch noch direkt neben einer lärmenden Baustelle liegt, wird uns das nicht gelingen.

Und einen Schritt weiter: Wirkt ein Energiefeld nicht nur hin und wieder, sondern beständig auf uns ein, weil wir uns nämlich ständig an einem Ort aufhalten, ist das Energiefeld ungleich machtvoller. Beständig halten wir uns in unserem Zuhause und an unserem Arbeitsplatz, unserem zweiten Zuhause, auf. Sollten wir uns also nicht besser fragen: Wie sieht mein Zuhause aus? Wie sieht mein Wohnzimmer aus? Ist es ein Ort der Entspannung, der Harmonie, vielleicht der familiären Gemeinsamkeit? Ein Ort, an dem ich aufladen kann? Oder ist es ein Ort, der mir Kraft raubt? Ist mein Schlafzimmer ein Ort der Stille und Regeneration? Oder ist es eine Rumpelkammer? Mit einem Sammelort für schmutzige Wäsche? Und wie sieht mein Arbeitsplatz aus?

Wenn wir wissen, dass wir ein Wohn- und Arbeitsumfeld, in dem unerwünschte Schwingungsfelder auf uns einwirken, vermeiden sollten, können wir im Umkehrschluss das eigene Wohn- und Arbeitsumfeld bewusst und gezielt so gestalten, dass wir von willkommenen Schwingungsfeldern profitieren. Welche Möglichkeiten uns damit eröffnet sind! Mit bewusstem und gezieltem Bauen, Gestalten und Einrichten können wir unser räumliches Umfeld so prägen, wie wir es wollen und brauchen, auf dass das Umfeld uns dann prägt, so wie wir es wollen und brauchen.

Allen voran steht also die Überlegung: Was will ich, was brauche ich, wer will ich sein? Und bin ich bereit, bewusst meinen Verstand einzusetzen, um mir ein Leben voller Gesundheit, Freude und Liebe zu erschaffen?

Ja, Feng Shui funktioniert. Am besten gleich selbst ausprobieren.