Endlich besser schlafen mit Feng Shui! Und ganz nebenbei auch noch eine neue Liebe finden...

Zu viele von uns kennen es: Nicht einschlafen können, nachts oft wach werden, sich im Bett herum wälzen, und morgens entweder zu früh hellwach sein oder überhaupt nicht wach werden wollen. Da bekommt das Wort Morgengrauen seine ganz eigene Bedeutung. Entsprechend schleppen wir uns durch den Tag: müde und unkonzentriert, niedergeschlagen und lustlos. Schlimmstenfalls werden wir krank.

„Wer sich keine Zeit für Erholung nimmt, wird sich früher oder später Zeit  für Krankheit nehmen müssen“, formulierte einst John Wanamaker.

Circa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlaf. Der sollte tief und fest und erholsam sein, damit er die Entspannung, Erholung und Regeneration bringt, die Körper und Geist brauchen.

Das Schlafzimmer ist der Ort dieser Regeneration.

Was können wir nun auf der räumlichen Ebene tun, um besser zu schlafen?

Hier die wichtigsten Feng Shui Tipps für einen besseren Schlaf:

#1 Schlafen ist sogenannte „geringe Aktivität“ (Yin). Daher ist es bereits von Vorteil, wenn das Schlafzimmer in der Wohnung oder dem Haus so gelegen ist, dass es weit entfernt ist vom Eingangsbereich und von Zimmern, in denen das aktive Leben (Yang) stattfindet. Und auch entfernt von Lärm, der von außen kommt.

#2 Im Schlafzimmer ist eine Energie der Ruhe notwendig. Daher ist von einer der Ruhe entgegenwirkenden Mischnutzung des Raumes, z. B. als Schlafraum mit Computer-Arbeitsbereich oder als Schlafraum mit Wäsche- und Bügel-Ecke, unbedingt abzuraten. Bitte auch keine Arbeit mit ins Schlafzimmer oder sogar ins Bett mitnehmen – das raubt den Schlaf ganz sicher.

#3 Ruhe, Ruhe, Ruhe: Dieses Erfordernis sollte sich auch in einer reduzierten Möblierung und Gestaltung wiederfinden, ebenso wie in einer dezenten, „unaufgeregten“, homogenen Farbgestaltung.

#4 Ordnung schafft Ruhe und Entlastung. Geschlossene Ordnungssysteme lassen das Auge und damit auch den Geist ruhen. Und: Das Schlafzimmer ist kein Ort für Schmutzwäsche und Wäscheständer.

#5 Die Position des Bettes im Schlafzimmer sollte so sein, dass unser evolutionär bedingtes Grundbedürfnis nach Schutz, Geborgenheit und Übersicht befriedigt ist: Den rückwärtigen Schutz bietet ein Bett-Kopfteil und/oder eine Wand dahinter, der Blick in die Weite des Raumes und zur Tür verschafft Übersicht. So wird verhindert, dass wir uns unbewusst in einem Zustand ständiger Alarmbereitschaft befinden, der Schlaf verhindert.

#6 Das Bett sollte sich nicht zwischen Fenster und Fenster oder Tür und Fenster befinden, denn das erzeugt einen energetischen Durchzug und damit eine energetische Unruhe, im Feng Shui liebevoll „Energieautobahn“ genannt.

#7 Schlafen unter schrägen Zimmerdecken oder Dachbalken bewirkt oft ein Gefühl der Schwere, der Last, des Erdrückt-Werdens. Nicht selten tauchen diese Themen dann in (Alb-)Träumen auf. Kann das Bett nicht umpositioniert werden, lässt sich die Last anheben, indem man sie zum Beispiel mit Stoff umhüllt, sich also einen zarten, leichten Stoffhimmel zaubert. Oder wie wär`s gleich mit einem Himmelbett?

#8 Ebenso belastend und erdrückend fühlt sich schweres oder einengendes Mobiliar an, das einem die Luft zum Atmen nehmen scheint, so zum Beispiel Regale, Hängeschränke oder schwere Bilderrahmen, die über dem Kopfende des Bettes thronen. Ein Befreiungsschlag wirkt hier wahre Wunder.

#9 Ob Möbel, Gestaltungsgegenstände, Matratze, Bettwäsche: Die Wahl sollte ausschließlich auf natürliche Materialien fallen. Kunststoffteppiche oder -beläge, Vorhänge und Gardinen aus Kunstfasern oder gar Bettwäsche aus Kunstfasern - all das lädt sich nämlich statisch auf und erzeugt Störfelder, die wach halten. Von eventuellen, oft langjährigen Ausdünstungen mal ganz abgesehen.

#10 Ganz vorne unter den nächtlichen Störenfrieden: technisch erzeugte, elektrische und elektromagnetische Felder! Die bewirken nämlich, dass wir - statt Ruhe zu finden – im wahrsten Sinne des Wortes unter Strom stehen! Also raus aus dem Schlafzimmer mit Fernseher, Hifi-Anlage, Heizdecke, elektrischem Lattenrost, Wasserbett, Halogenlampen und Kabelsalat unter dem Bett. Zumindest aber den Stecker ziehen, den Aus-Schalter an abschaltbaren Steckdosenleisten betätigen oder einen Netzfreischalter installieren lassen. Einer unbedingt konsequenten Verbannung aus dem Schlafzimmer bedürfen des Weiteren die Erzeuger hochfrequenter elektromagnetischer Felder: Router, DECT-Telefon, Laptop, Tablet, Smartphone, Funkwecker. Und weil die genannten künstlichen Felder auch von außerhalb in unser Schlafzimmer gelangen können, ist es ein Muss, sich anzuschauen, ob und was auf den anderen Seiten unserer Schlafzimmer-Wände so zu uns herüber strahlt und uns nicht zur Ruhe kommen lässt.

#11 Und da vorhandene technische Felder durch elektrisch leitfähige Metalle verstärkt werden, ist es folgerichtig ratsam, im Schlafzimmer auf Metall in jeder Form zu verzichten. Das betrifft auch und insbesondere das Metallbett im ganzen, Metall an Bettteilen und die Federkernmatratze. Und auch den Spiegel, auf dessen Fläche elektromagnetische Wellen gespiegelt werden (Reflexion).

#12 Der Vollständigkeit halber: Auch ganz natürliche Phänomene wie Wasseradern, Erdbrüche oder Verwerfungen, die sich unter dem Bett befinden, können den Schlaf empfindlich stören. Diese aufzufinden und abzuschirmen ist das Anliegen von Geobiologen und Radiästheten.

#13 Licht: Da Licht die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin hemmt, ist anzuraten, das Schlafzimmer zum Schlafen so weit wie möglich abzudunkeln.

#14 Luft: Frische Luft sorgt für einen gesunden Schlaf. Wer darüber hinaus Düfte mag: Bestimmte Düfte sorgen für ein angenehmes Raum- und Schlafklima, schlaffördernd ist zum Beispiel Lavendel.

#15 Temperatur: Es ist zu lesen, dass das Schlafzimmer zum Schlafen eine Raumtemperatur von um die 18°C haben sollte. Die perfekte Schlaftemperatur bestimmt jedoch wohl das höchstpersönliche Empfinden, auf das es sich zu hören lohnt.

Soweit die wichtigsten Tipps.

Und was ist jetzt mit – so verspricht es doch die Überschrift dieses Beitrags - „ganz nebenbei auch noch eine neue Liebe finden...“?

Das Schlafzimmer ist auch der Raum für Liebe und Partnerschaft.

Einige der oben genannten Tipps sind tatsächlich ganz nebenbei auch förderlich, um den Lebensbereich Liebe und Partnerschaft zu stärken: Denn Ordnung, Platz, Klarheit und Leichtigkeit schaffen: Das ist auch Raum schaffen für eine bessere bestehende Partnerschaft oder eine neue Liebe!

Und für all die, denen diese Vorstellung besonders gut gefällt, noch ein abschließender, die Partnerschaft stärkender Tipp: Eine paarweise Anordnung von Gestaltungselementen erzeugt wegen der Symmetrie nicht nur Harmonie und Ruhe, sondern zieht Zweisamkeit an: also beispielsweise statt einem Kissen zwei gleiche Kissen, ebenso wie zwei gleiche Kerzen, zwei gleiche Vasen, zwei gleiche Bilder an der Wand. Einfach ausprobieren und auf sich wirken lassen.

So, und nun wünschen wir ganz viel Freude und Elan bei der Umsetzung (über Erfahrungsberichte freuen wir uns), einen besseren Schlaf und natürlich - ganz viel Liebe!

Keinen Artikel verpassen!
Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter rund um Feng Shui.